💡 Kurzinfo
- Das Hefegebäck: Klassische Berliner aus fluffigem Hefeteig mit einer süßen Konfitürenfüllung und Puderzucker.
- Zeitaufwand: Erfordert etwas Geduld durch zwei notwendige Ruhephasen des Teigs vor dem Ausbacken.
- Zubereitungsmethode: Der Thermomix® knetet den Teig, anschließend werden die Teiglinge im Topf frittiert.
Kennst du das? Die Faschingszeit steht an oder du hast am Wochenende einfach richtig Lust auf süßes Hefegebäck, möchtest aber nicht extra zum Bäcker fahren. Genau für diese Momente sind selbst gemachte Berliner (Krapfen) die perfekte Lösung.
Der geschmeidige Hefeteig wird in deinem Thermomix® quasi von allein geknetet und auch das Ausbacken im Topf ist viel einfacher, als man vorher oft denkt.
So holst du dir den absoluten Bäcker-Klassiker ganz unkompliziert frisch in deine eigene Küche.
Ich empfehle dir dieses Gericht, denn es ist:
- ein absoluter Klassiker für die ganze Familie
- mit wunderbar fluffigem Hefeteig gebacken
- dank Thermomix® super unkompliziert vorbereitet
- mit deiner liebsten Konfitüre gefüllt
- perfekt für acht schöne Portionen
- ideal für den nächsten Kaffeenachmittag
- richtig schön goldbraun und weich
- einfach richtig lecker
Meine Tipps zur Zubereitung
Achte beim Schleifen der Teiglinge darauf, dass du wirklich kein zusätzliches Mehl auf der Arbeitsfläche verwendest. Der Teig braucht diesen Grip auf der Unterlage, damit du mit der hohlen Hand eine schöne, pralle Kugel formen kannst.
Nimm dir die Zeit, das Frittierfett langsam zu erhitzen. So bleibt die Temperatur schön stabil zwischen 160 °C und 170 °C und deine Krapfen werden nicht zu schnell dunkel.
Wenn du kein Küchenthermometer besitzt, kannst du ganz einfach den Holzlöffel-Test machen. Halte den Stiel eines Holzlöffels in das Fett. Wenn sofort kleine Bläschen am Holz aufsteigen, ist die Temperatur genau richtig.
Setze die fertig gegangenen Teiglinge immer zuerst mit der schönen Oberseite – also der Seite, die beim Gehen oben lag – nach unten in das heiße Fett. Das sorgt für eine tolle Form.
Kann man die Berliner vorbereiten und aufheben?
Krapfen schmecken frisch gebacken und abgekühlt natürlich am allerbesten, da der Hefeteig dann wunderbar fluffig ist. Wenn du sie dennoch aufheben möchtest, verpacke sie nach dem vollständigen Auskühlen luftdicht in einer Frischhaltedose. So bleiben sie auch am nächsten Tag noch weich und lecker.
Variationsmöglichkeiten
Andere Füllung: Du kannst bei der Füllung völlig frei variieren. Wenn du keine Konfitüre magst, schmecken die Berliner auch mit einer feinen Vanillecreme oder Nuss-Nougat-Creme hervorragend.
Zuckerkruste: Wenn du lieber einen knusprigen Zuckermantel statt Puderzucker möchtest, kannst du die Berliner direkt nach dem Frittieren, solange sie noch ganz leicht warm sind, in feinem Kristallzucker wenden.
Diese Zutaten brauchst du für Berliner
- Milch – Sorgt für die nötige Feuchtigkeit im Teig und unterstützt durch den natürlichen Milchzucker eine schöne Bräunung beim Ausbacken.
- Hefe – Das biologische Triebmittel, das den Teig durch CO2-Bildung auflockert und ihm das typische Volumen verleiht.
- Zucker – Dient den Hefekulturen als direkte Nahrung und beschleunigt den Fermentationsprozess spürbar.
- Mehl – Bietet das essenzielle Glutennetzwerk, das die Gärgase im Teig festhält und dem Berliner seine stabile Struktur gibt.
- Eigelb – Das enthaltene Lecithin wirkt als natürlicher Emulgator, der Fett und Feuchtigkeit bindet und die Krume besonders feinporig macht.
- weiche Butter – Bringt Geschmack und macht das Glutengerüst elastischer, sodass sich der Teig gut verarbeiten lässt.
- Salz
Außerdem:
- Frittierfett – Die Verwendung von hoch erhitzbarem Öl verhindert das schnelle Verbrennen und das Entstehen von Bitterstoffen.
- Mehl
- Konfitüre – Sorgt für den klassischen, fruchtigen Kern im Inneren des Gebäcks.
- Puderzucker – Schmilzt auf dem ausgekühlten Gebäck nicht sofort und bildet den typischen süßen Abschluss.
Hinweis: Die genauen Mengenangaben und eine Schritt-für-Schritt-Anleitung findest du weiter unten in der Rezept-Karte.
So machst du Berliner
Zubereitung:
Die genauen Zeiten und Einstellungen findest du unten in der Rezeptkarte. Hier zeige ich dir den Ablauf und erkläre, warum ich den Thermomix® für dieses Rezept so einsetze:
Gib Milch, Hefe und Zucker in den Mixtopf. Das präzise Erwärmen auf exakt 37 °C im Thermomix® ist hier entscheidend, da diese Temperatur das ideale Milieu für die Hefebakterien schafft, ohne sie durch Überhitzung zu zerstören.
Füge die restlichen Teigzutaten hinzu. Die Teigknetstufe (Intervallschaltung) ahmt das professionelle Kneten von Hand nach und baut in wenigen Minuten ein perfektes Glutengerüst auf, das für die spätere Fluffigkeit unerlässlich ist.
Teile den Teig in gleichmäßige Stücke und schleife sie auf einer unbemehlten Fläche rund. Das Schleifen unter der Hohlhand erzeugt eine starke Oberflächenspannung, wodurch die Berliner beim Gehen und Backen ihre exakt runde Form behalten.
Lege die Teiglinge auf ein bemehltes Brett und lasse sie abgedeckt an einem warmen Ort gehen. Durch die anschließende zweite Ruhephase nach dem Flachdrücken entspannt sich das Teiggerüst, was Einreißen beim Frittieren zuverlässig verhindert.
Erhitze das Frittierfett langsam auf maximal 170 °C. Setze die Teiglinge zwingend mit der Oberseite nach unten ins heiße Fett, damit der typische weiße Kragen in der Mitte durch den gleichmäßigen Auftrieb optimal entstehen kann.
Frittiere die Krapfen zuerst bei geschlossenem Deckel, da der eingeschlossene Wasserdampf für einen enormen Ofentrieb sorgt. Nach dem Wenden backst du sie offen zu Ende, damit die Kruste stabilisiert und Dampf entweichen kann.
Rühre die Konfitüre glatt und spritze sie mithilfe einer langen Lochtülle direkt in die Mitte des Gebäcks. Bestäube die ausgekühlten Berliner zum krönenden Abschluss gleichmäßig mit Puderzucker.
So, und jetzt wünsche ich dir ganz viel Spaß beim Nachmachen und Genießen!
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Dein Christoph
Berliner (Krapfen)
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Jetzt KochenDu benötigst
- 1 Thermomix
- 1 Brett
- 1 Topf oder Pfanne mit Deckel
- 1 Schöpfkelle
- 1 Thermometer optional, alternativ Holzlöffel
- 1 Küchengitter
- 1 Zewa
- 1 Spritztülle
- 1 Spitzbeutel
Zutaten
Zutaten
- 125 g Milch
- 0.5 Würfel Hefe
- 30 g Zucker
- 250 g Mehl
- 2 Eigelb von Eiern der Gr. M
- 50 g weiche Butter oder Margarine
- 1 Prise Salz
Außerdem
- Frittierfett zum Ausbacken (Sonnenblumen- oder Rapsöl)
- Mehl fürs Blech
- Konfitüre nach Wahl
- Puderzucker zum Bestäuben
Anleitungen
- 125 g Milch, 0.5 Würfel Hefe, 30 g ZuckerZuerst gibst du die Milch zusammen mit der zerbröselten Hefe und dem Zucker in den Mixtopf. Erwärme die Mischung für 2 Min. / 37 °C / Stufe 2.
- 250 g Mehl, 2 Eigelb, 50 g weiche Butter oder Margarine, 1 Prise SalzFüge anschließend die Eigelbe, die weiche Butter, das Mehl sowie eine Prise Salz hinzu. Verknete die Zutaten für 5 Minuten auf der Teigstufe zu einem geschmeidigen Teig.
- MehlTeile den Teig in Portionen, forme sie zu Kugeln (Schleiftechnik) und lege sie auf ein gut bemehltes Brett. Lasse sie abgedeckt an einem warmen Ort für 30 Minuten gehen. Drücke die Kugeln danach vorsichtig etwas flacher und lasse sie für weitere 15–20 Minuten ruhen.
- FrittierfettIn dieser Zeit erhitzt du das Frittierfett langsam in einem Topf auf 160 °C bis maximal 170 °C. Gib die Teiglinge portionsweise ins heiße Fett (zuerst mit der schönen Oberseite nach unten). Backe sie für 3 Minuten bei geschlossenem Deckel, wende sie und backe sie für weitere 3 Minuten bei offenem Deckel fertig.
- Konfitüre, PuderzuckerNimm die Berliner heraus und lasse sie abkühlen. Fülle die glattgerührte Konfitüre in einen Spritzbeutel mit einer schmalen Lochtülle und spritze ca. 20 g Füllung seitlich hinein. Zum krönenden Abschluss siebst du den Puderzucker großzügig über die Berliner.